2018

2020

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Sommerlager

24. Juli - 01. August 2020

Sommerlager 2020 – Jetzt erst recht!

Trotz aller Schwierigkeiten, die die aktuelle Lage mit sich bringt, haben die Pfadfinder vom Stamm Christopherus Mitterfelden beschlossen, auch in diesem Jahr ein Zeltlager zu veranstalten. Das Sommerlager fand in der ersten Augustwoche in Österreich am Zellhof in der Nähe des Mattsee statt.Mit etwa 40 Teilnehmern schlugen wir dort unsere Zelte auf und verbrachten bei schönstem Wetter mit heißen Temperaturen einige tolle Tage miteinander. Gemeinsam reisten wir sogar durch die Zeit, um die Pfadfinder vor der Auslöschung zu bewahren! Nachdem dem Institut für Chronologie der Durchbruch gelungen war und die dortigen Wissenschaftler mit Zeitportalen experimentierten, hatte einer von ihnen einen furchtbaren Plan geschmiedet. Er wollte zurück in die Vergangenheit reisen, um im Jahre 1907 das Stattfinden des allerersten Pfadfinderlagers zu verhindern. Als wir von dem Plan erfuhren war uns allen sofort klar: wir müssen diesen Plan stoppen! So machten auch wir uns auf den Weg zum nächsten Portal. Als wir im Jahr 1907 den Lagerplatz erreicht hatten, berichteten uns die dortigen Leiter, dass die Kinder schon lange dort angekommen sein müssten. Offensichtlich waren sie bei der Anreise aufgehalten worden. Ohne Kinder kein Pfadfinderlager – deshalb erklärten wir uns kurzerhand bereit, selbst das geplante Programm mitzumachen. In mehreren Workshops lernten wir viele Grundlagen des Pfadfindens, von Lagerbauten über Feuer machen bis hin zu Abenteuerspielen und Wissen über die Natur war für jeden etwas dabei. Hinterher konnten wir bei einer Lagerolympiade unser Können und Wissen in den verschiedenen Themenbereichen beweisen. Am Ende ließen wir das Jahr 1907 schließlich wieder hinter uns und reisten zurück nach 2020. Die Pfadfinder waren gerettet und so ging das Abenteuer für uns alle gut aus. Obwohl dieses Jahr aufgrund der Hygieneschutzmaßnahmen vieles anders war als sonst, hatten wir trotzdem einen Riesenspaß. Ein Pfadfinder lacht und pfeift ja schließlich in allen Lebenslagen...

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Lukas Rauscher

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Andi Huber,

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Drahtschneideaktion

17. April 2020

Pfadfinder halfen spontan bei der Produktion von Schutzmasken 

An einem Freitag im April erreichte uns eine Anfrage vom BRK, ob wir kurzfristige Unterstützung bei der Herstellung von Mund-Nasen-Schutzmasken leisten könnten. Sofort trommelten wir einige Freiwillige zusammen und so konnten sich bereits nach wenigen Stunden 3 Rover der Arbeit annehmen. Ihre Aufgabe bestand darin, Drahtstücke, die in den Masken für die Stabilisierung als Nasenbügel vernäht werden zurechtzuschneiden. Die Freiwilligen richteten sich dazu in einem großen Garten unter Beachtung der geltenden Abstandsregelungen jeweils einen Arbeitsplatz mit geeigneten Werkzeugen und kreativen Lösungen zur schnellen Abmessung der Stücke ein. Insgesamt wurden 1.3 Kilometer Draht in jeweils 100 Meter-Rollen vom BRK angeliefert. Diese wurden anschließend in fleißiger Akkordarbeit von uns auf 12cm lange Stücke zugeschnitten. Nach 9 Stunden Arbeit konnte der fertig geschnittene Draht in Bündeln zu je 25 Stück bereits vom BRK wieder abgeholt werden. Das BRK koordinierte im weiteren Verlauf die Helfer und deren Versorgung mit den notwendigen Materialen, das Einsammeln der fertigen Masken und den Transport zur Wäscherei. Anschließend wurden die Masken dann dem Technischen Hilfswerk Berchtesgadener Land übergeben, dort kommissioniert und an die Freiwillige Feuerwehr weitergeleitet. Die Feuerwehr liefert schließlich die Masken an Pflegeheime und andere soziale Einrichtungen aus.

Wir freuen uns, dass wir es in Zusammenarbeit mit den anderen beteiligten Organisationen geschafft haben, in diesen Zeiten so spontan einen wertvollen Beitrag zur Erleichterung in der Krise leisten zu können. Denn wie schon unser Gründer Lord Robert Baden-Powell einst sagte: „‘Seid bereit‘ bedeutet, dass ein Pfadfinder jeden Moment in der Lage sein muss, seine Pflicht zu tun.“

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Lukas Rauscher

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Andi Huber,

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Rama Dama

08. April 2020

Unser Dorf soll Schöner werden!

 Ein Pfadfinder lacht und pfeift in allen Lebenslagen. Dieses Pfadfindergesetz spricht nicht etwa von unangebrachter Euphorie, sondern von gesundem Optimismus zur Überwindung der eventuellen Widrigkeiten, denen ein jeder von uns in seinem Leben begegnen wird. Einer solchen Widrigkeit sind nicht nur wir Pfadfinder mit COVID-19 aktuell leider ausgesetzt. Wir alle müssen daher permanent neue Lösungen für aufkommende Probleme entwickeln.

Für Ende März hatten wir ursprünglich eine Umwelt- und Pflanzaktion im Rahmen unseres alljährlichen „Rama Dama“-Tages angesetzt. Um den durch den Klimawandel verursachten langfristig drohenden Veränderungen in unseren heimischen Wäldern mit präventiven nachhaltigen Maßnahmen entgegenzuwirken, sollten entlang des Ainringer Klima-Pfades neue, auf unser zukünftiges Klima angepasste Arten eingebracht werden. Diese neuen Bäume - wie auch die bereits in den Vorjahren vor dem nahegelegenen Schützenhaus gepflanzten Douglasien, Elsbeeren und viele mehr - dienen nicht nur der Bereicherung unserer Artenvielfalt, sondern auch als Beispiele für zukünftige Wirtschaftsbäume.

Die aktuelle Lage machte uns dabei allerdings einen Strich durch die Rechnung: Materialien, Bäume und Kletterpflanzen waren bereits kurz zuvor angeschafft worden und bereit zum Einsatz. Die Aktion mussten wir aber natürlich zunächst absagen. Wir suchten also - lachend und pfeifend - nach Alternativen. Die schon beschafften Pflanzen mussten ja schließlich in die Erde gebracht werden. So erklärten sich einige Zeit später einige freiwillige Leiter dazu bereit, unter strenger Einhaltung der notwendigen Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen diese Herausforderung zu übernehmen. Sie machten sich also zeitversetzt an mehreren Orten dazu auf, frei nach dem Motto „Unser Dorf soll schöner werden“ etwas mehr Grün in unseren Alltag zu bringen.

Nicht nur im Wald entlang des Klima-Pfades setzten sie neue Bäume ein, sondern auch in anderen Teilen der Gemeinde wurde fleißig gepflanzt. So wurden unter anderem am Ainringer Stadtweg heimische Pflanzen in den Boden gebracht und in Feldkirchen die zur Begrünung einladende Schallschutzmauer optisch sowie biologisch mit Kletterpflanzen aufgewertet.

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Markus Gadenz

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Sebastian Gadenz

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Keller renovieren

06. & 07. März 2020

Der Pfadikeller. Für so manchen von uns ist er schon fast eine zweite Heimat. Mit ihm verbindet man jahre- (oder auch jahrzehnte-) lange Pfadfindererfahrungen, geknüpfte Freundschaften und gemeinsame Erlebnisse. Diese Erfahrungen möchten wir auch weiterhin für die jetzigen und zukünftigen heranwachsenden Mitglieder ermöglichen und das Gefühl von Heimat an die kommenden Generationen weitergeben. Denn letzten Endes macht vor allem diese Gemeinschaft uns als Pfadfinder aus.
Das bedeutet aber nicht nur, Aktionen und Gruppenstunden zu planen und durchzuführen, sondern auch ganz viel Arbeit, die sich manchmal im Hintergrund versteckt. Unter Anderem gehört dazu auch die Pflege unseres Pfadfinderkellers.

Anfang März haben wir diesen deshalb zusammen mit den Leitern, Rovern und Pfadis renoviert und ausführlich gesäubert. Nach einer kurzen Leiterrunde am Freitagabend wurde damit begonnen, Bilder, Regale und sonstige Möbel von den Wänden wegzunehmen, Löcher zu verputzen und alles abzukleben, um mit dem Streichen beginnen zu können. Früh morgens am Samstag trafen sich dann alle erneut zum Streichen, Möbelrücken, Fenster putzen, Regalinhalte sortieren und vieles, vieles mehr. Bei dieser Aktion konnten wir auch wieder auf die Hilfe der Pfadifreunde bauen, die sich für uns um eine stärkende Brotzeit kümmerten.

Dank der tatkräftigen Arbeitswut aller Helfer waren wir sogar schneller fertig, als zuerst gedacht. So konnten spät abends alle erschöpft, aber in dem Wissen den Sonntag ausschlafen zu können, nach Hause gehen.

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Markus Gadenz

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Sebastian Gadenz

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Schuhhockeyturnier

29. Februar 2020

Nach dem Hockeyturnier für die Jupfis fand das Schuhhockeyturnier der Rover statt. Ohne Schuhe an den Füßen, dafür mit einem in der Hand jagten die Jugendlichen einem Tennisball hinterher, um diesen in das gegnerische Tor zu schießen. Das Spielfeld war voll mit rutschenden, fallenden und erschöpften Rovern aus den verschiedensten Stämmen des Bezirks.

Nach dem kräftezehrenden sportlichen Teil folgte der gemütliche Teil im mitterfeldener Pfadfinderkeller.

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Georg Eder

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Thomas Fuchs

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Hockeyturnier

29. Februar 2020

2. Platz für die tapferen Jupfis aus Mitterfelden

Am Samstag, den 29. Februar 2020 versammelten sich die Jungpfadfindergruppen des Bezirks Ruperti-Mühldorf mit ihren Leitern zum alljährlichen Hockeyturnier in Mitterfelden. Unter jubelnden Zuschauern begannen sich die 4 Teams aus Freilassing, Polling, Mühldorf und Mitterfelden in je zweimal 10 Minuten langen Spielen zu duellieren. Im ersten Spiel gegen Freilassing konnten die mitterfeldener Jupfis ein knappes 1:0 erringen. Nach einer kurzen Pause jedoch zeigten die Kids dann ihr ganzes Können: im Spiel gegen Mühldorf. Super Teamwork und ein herausragendes Ballgefühl spielten Mitterfelden einen haushohen Sieg von 8:0 und somit das Ticket ins Finale ein. Da das Team der mitterfeldener Jungpfadfinder leider keine Auswechselspieler zur Verfügung hatte, begann sich im nächsten Spiel gegen Polling die Erschöpfung im Spielergebnis niederzuschlagen. Nach knallharten 20 Minuten auf dem Feld zeigte die Punkteuhr 1:0 für Polling. Der Einzug ins Finalspiel gegen Freilassing war jedoch sicher und so lief die Mannschaft einige Minuten später wieder hochmotiviert aufs Feld. Während die Leiter hinter dem Spielfeld mit den Zuschauern auf der Tribüne um die Wette brüllten, kämpften die Jupfis auf dem Feld um jeden Punkt. Die Spannung in der Halle war deutlich spürbar, als es auch in den letzten drei Minuten mit einem Punktestand von 1:1 noch um Alles oder Nichts ging. Die Freilassinger Jupfis, durch regelmäßiges Auswechseln weit weniger erschöpft, holten sich in den letzten Minuten den entscheidenden Punkt. Trotz jubelnder Fans hinter den Spielfeldlinien konnten die mitterfeldener Jupfis in der kurzen Restzeit keinen erfolgreichen Angriff mehr umsetzen und nahmen so bei der Siegerehrung kurz darauf einen sehr verdienten 2. Platz mit nach Hause.

Bericht

Thomas Fuchs

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Sebastian Gadenz

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Jupfiübernachtung

21. Februar 2020

Am Freitagnachmittag trafen sich die Jungpfadfinder um 17:00 Uhr zu einer gruppeninternen Übernachtung im Pfadfinderkeller. Dort angekommen begann der Abend zur Freude aller gleich mit einem außerordentlich leckeren Kaiserschmarrn, den die Rover in ihrer Gruppenstunde freundlicherweise für alle gekocht hatten. Nachdem sehr gut gegessen wurde, wurden die Zimmer bezogen und die Schlafsachen hergerichtet. Währenddessen bereiteten die Leiter einen Filmeabend vor, den die Kinder anschließend auch sehr genossen und mit Begeisterung den Film „Wall-E“ verfolgten. Als der Film längst vorbei war und langsam Ruhe einkehrte, ging es auf eine kleine Nachtwanderung. Wie immer hatte natürlich niemand Angst und danach waren alle sehr schnell wieder im Bett. Doch zu etwas späterer Stunde wurden dann doch plötzlich alle noch einmal hellwach, als eines der Kinder spurlos verschwunden war. Um den Verschwundenen wiederzufinden, bekam die Gruppe eine Karte der Umgebung, die sie in einen nahegelegenen Wald führte. Dort erwartete sie bereits eine fiese Banditenbande, die jedoch zum Glück gegen eine Auslöse das entführte Gruppenmitglied wieder zurückgab, sodass sich wieder alle gemeinsam auf den Rückweg machen konnten. Am nächsten Morgen verlief das Frühstück zwar etwas langsamer als gewohnt, weil alle noch hundemüde waren, aber nachdem aufgeräumt und zusammengepackt war, hatten alle wieder viel Energie zum Spielen. Um 11 Uhr vormittags war es dann leider auch schon wieder vorbei und alle wurden nach und nach wieder von den Eltern abgeholt. So endete eine sehr schöne, spannende und spaßige Übernachtung der Jungpfadfinder.

Bericht

Johannes Mayer

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Kinderfasching

16. Februar 2020

Kinderfasching der Pfadfinder: Reise vom Flughafen Mitterfelden nach Rio de Janeiro

An ihrem diesjährigen Kinderfasching nahmen die mitterfeldener Pfadfinder ihre Besucher mit auf denFlug Nummer 516 von Mitterfelden nach Rio de Janeiro mit Zwischenstopp in Jerusalem. Um die Flugzeit etwas zu verkürzen, boten die der Flugkapitän und seine Flugbegleiterinnen den Passagieren ein aktivitätenreiches Unterhaltungsprogramm. Der Kinderfasching der Pfadfinder fand dieses Jahr am Sonntag, den 16.02., im Pfarrzentrum in Mitterfelden statt. Geladen waren alle großen und kleinen Gäste aus der Umgebung, die den Tag mit bunten Kostümen, viel guter Laune und einem lustigen Programm verbringen wollten. Zu Beginn begrüßte eine Flugbegleiterin alle anwesenden Cowboys, Indianer, Prinzessinnen und vielemehr an Bord und legte die Reiseroute offen: Mitterfelden – Jerusalem – Rio de Janeiro – und zurück.Anschließend startete der Flug mit dem ersten Bühnenspiel des Kapitäns, der Reise nach Jerusalem. Bald darauf wurde den Passagieren vom Bordpersonal bereits das Frühstück in Form eines Schokokusswettessens gereicht. Es folgten eine Reihe weiterer Unterhaltungsspiele, wie Luftballonzertreten, eine Polonaise, Würst’l-Schnappen und Mumienwickeln, bis schließlich auf dem Karneval in Rio de Janeiro ein großer Eltern-Kind Tanzwettbewerb abgehalten wurde. Für die Teilnehmer der Bühnenspiele sowie auch die Besucher der Kinderdisco der Jungpfadfinder im Keller gab es außerdem einige attraktive Preise zu gewinnen: von einer Auswahl an Süßigkeiten über Geschicklichkeitsspiele bis hin zu Gutscheinen für regionale Freizeitangebote – für jeden war etwas dabei. Auch für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt, denn bei den Pfadfinderfreunden gab es eine Auswahl an Getränken sowie süßen und deftigen Speisen zu kaufen. Wie immer, wenn man im Urlaub ist, ging die Zeit bis zum Rückflug leider mal wieder viel zu schnell vorüber. Wir Pfadfinder möchten uns bei allen Besuchern für die tolle gemeinsame Zeit bedanken und freuen uns schon sehr auf’s nächste Jahr!

Bericht

Sara Fesl

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Sebastian Gadenz

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Wölflings Übernachtung

31. Januar 2020

Zu einer Übernachtung traf sich die Wölflingsgruppe „Wilde Wölflinge“ der Pfadfindergruppe Christopherus Mitterfelden am 31.01.2020 am Pfadikeller. Nachdem die Kinder ihre Schlafplätze hergerichtet haben, wurde das warme und sonnige Wetter noch genutzt, und es wurden viele unterschiedliche Spiele gespielt. Zum Abendessen gab es selbstgemachte Pizza und als Nachspeise Vanilleeis mit heißen Himbeeren. Als die Mägen gefüllt und die Küche wieder aufgeräumt war, durften sich die Wöflinge einen Film aussuchen, den sie schauen wollten. In der großen Halle im Pfadikeller wurde eine Leinwand, Couchen und ein Beamer aufgebaut. Für den Film durfte Popcorn natürlich nicht fehlen. Nachdem der Film zu Ende war und bevor es Schlafenszeit war, ging es noch auf eine kleine Nachtwanderung. Die Wölflinge besuchten den „Waldwächter“ und halfen ihm sein gestohlenes Licht wiederzufinden. Das Licht wurde gefunden, dem Waldwächter übergeben und die Wölflinge konnten beruhigt in den Schlaf fallen.Am nächsten Morgen gab es ein ausgiebiges Frühstück. Ihr Schlafplatz wurde wieder zusammengeräumt und bis sie abgeholt wurden, spielten die Wölflinge noch weitere Spiele.

Bericht

Kathrin Höglauer

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Kathrin Höglauer

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Rover Winterlager

24. - 26. Januar 2020

Wenig Schnee, aber sehr viel Spaß! – Winterlager der mitterfeldener Pfadfinder

Wer wollte nicht schon immer Mal bei Temperaturen um den Nullpunkt ein Wochenende im Zelt verbringen? Die Pfadfinder machten auf ihrem Winterlager vor, wie das geht.An einem schneefreien aber kalten Freitag machten sich die Rover und Leiter der mitterfeldener Pfadfinder auf ihrem Grundstück daran, ein Zelt für ihr Winterlager aufzubauen. Das Wochenende begann zunächst nur mit einer Hand voll Leuten, im Laufe der Zeit gesellten sich jedoch immer mehr hinzu. Nach dem Aufbau des Zeltes und eines Waschplatzes gab es zur wohlverdienten Stärkung und zur Freude aller dann erst einmal Käsespätzle, zubereitet auf einem gasbetriebenen Bräter. Auch das Abwaschwasser wurde natürlich ganz in Pfadfindermanier auf einem Gaskocher warm gemacht. Um den kalten Wintertemperaturen den ganzen Abend trotzen zu können, wurde anschließend in der Mitte des großen Schwarzzeltes ein Lagerfeuer entzündet. In gemütlicher Runde und mit guter Stimmung ließen die Teilnehmer dort begleitet von Gitarrenmusik und dem ein oder anderen guten Schwätzchen den Abend gemeinsam ausklingen. Am nächsten Morgen stand nach einem ausgiebigen Frühstück ein Strickkurs auf dem Programm, bei dem Grundlagen des Strickens mehr oder weniger erfolgreich gemeinsam eingeübt wurden. Andere bereiteten währenddessen das vorhandene Feuerholz ein wenig auf, oder betätigten sich anderweitig sportlich. Auch für das leibliche Wohl war an diesem Tag wieder gesorgt, denn eine Gruppe aus den Teilnehmern bereitete gemeinsam ein hervorragendes Gulasch für alle zu. Im Anschluss endete der Samstag für die Teilnehmer ebenfalls mit einem gemütlichen Abend am Lagerfeuer. Zu guter Letzt wurde am Sonntagmorgen noch aufgeräumt und das Zelt abgebaut. Danach ging es fürdie Rover und Leiter nach dem gelungenen aber auch anstrengenden Wochenende wieder nach Hause, wo geheizte Zimmer, eine warme Dusche und ein weiches Bett schon sehnsüchtig auf sie warteten.

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Jakob Semmelmayr & Sara Fesl

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Georg Eder & Sebastian Gadenz

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Sternsingeraktion

03. & 06. Januar 2020

Pfadfinder nehmen an der Sternsingeraktion TeilAinring / Mitterfelden– Wenn es in den letzten Tagen in Mitterfelden an der Haustür klingelte, waren die Chancen groß, dass draußen hoher Besuch wartete. Denn allerorts waren wieder die drei heiligen Könige aus dem Morgenland unterwegs, um die Häuser und deren Bewohner zu segnen und Spenden für die Aktion Dreikönigssingen zu sammeln.Die gesammelten Spenden werden dieses Jahr verwendet, um Projekte im Libanon zuunterstützen. Nach dem dortigen Bürgerkrieg von 1975 bis 1990 gelingt in dem kleinen Land imNahen Osten ein weitgehend demokratisches und friedliches Zusammenleben von Menschenunterschiedlicher Religionen und Konfessionen. Doch der gesellschaftliche Friede steht nochimmer vor großen Herausforderungen. Zudem hat der Libanon seit dem Ausbruch des Kriegs imNachbarland Syrien rund 1,2 Millionen Flüchtlinge aufgenommen. Diese machen nun etwa einViertel der Gesamtbevölkerung aus.Die Projektpartner der Sternsinger arbeiten vor diesem Hintergrund mit einheimischen Kindernund mit Kindern aus Flüchtlingsfamilien. Ein wichtiges Ziel ist es, Frieden und Verständigungzwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion im Libanon zu fördern. MitHilfe der Sternsinger wurde ein Bildungsprogramm für Schulen erarbeitet, das Kindern undLehrern die gemeinsamen Werte der Weltreligionen sowie Wissen über die eigene Religion undGeschichte vermittelt. Außerdem werden mit den Spendengeldern die schulische Integrationund die medizinische Versorgung der Flüchtlinge unterstützt. Unter anderem werden einHausaufgaben- und Freizeitprogramm für Kinder unterschiedlicher Herkunft und Religion in derlibanesischen Hauptstadt Beirut organisiert.

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Sebastian Gadenz

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Sebastian Gadenz

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KoLaLeiT

04. Januar 2020

Mitterfelden – Zum Jahreswechsel haben wir uns traditionell zu unserem „KoLaLeiT“ (KonstruktivemLangemLeiterTreffen) getroffen.Wir haben zusammen wieder Einiges an Aktionen geplant. Dank einer vorzüglichen Verpflegung war der lange Tag aber gut zu bewältigen und nun freuen wir uns auf ein aufregendes und ereignisreiches Jahr 2020!Das „KoLaLeiT“ ist organisatorisch einer der wichtigsten Termine in unserem Pfadfinderjahr.Gemeinsam mit allen Leitern stellen wir uns an diesem Tag allen Herausforderungen, die dasneue Jahr mit sich bringt. Auf dem Programm stehen dabei viele Punkte, daher kann sichdiese Aktion auch gerne Mal bis in die späten Abendstunden ausdehnen. Unter anderemwerden die Ereignisse des letzten Jahres reflektiert, gemeinsam der Terminplan festgelegt,größere Materialanschaffungen besprochen und die zukünftigen Situationen in denLeitungsteams abgestimmt. Einen großen Teil der Zeit nimmt außerdem die Planung desSommerlagers mit der Suche nach einem Lagerplatz, der Wahl eines Mottos, derStrukturierung der einzelnen Tage, und der Bildung von Planungsgruppen für dieProgrammpunkte ein. Wir haben uns nun also ausgiebig vorbereitet und sind gespannt auf dasneue Pfadijahr. Denn erstens kommt es sowieso anders, und zweitens, als man denkt...

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Sebastian Gadenz

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Sebastian Gadenz

© 2020 Stamm Christopherus Mitterfelden

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