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DPSG-stamm Christopherus Mitterfelden
Stadtspiel City Bound
Salzburger Altstadt, 17.10.2009
Bericht und Bilder: Andreas Hänsch
Soziale Kompetenz mit Stadtspiel aufbauen
Junge Pfadfinderleiter lernen in Salzburg die Methode „City Bound“ kennen
Die Mozartstadt Salzburg als Erlebnisraum stand im Mittelpunkt des Stadtgeländespiels der Pfadfinder vom Stamm Christopherus Mitterfelden. „City Bound“ heißt die Methode, die Studentinnen der Sozialen Arbeit an der Hochschule München jungen zu zukünftigen Pfadfinderleitern nahe brachten. Dabei ging es vor allem darum, die eigenen Grenzen auszuloten, die Teamfähigkeit zu verbessern und die Scheu abzulegen, auf fremde Menschen zuzugehen.
Den Auftakt bildete eine „Fotosafari“, wobei die Teilnehmer Bildausschnitte von Gebäuden und Denkmälern erhielten, die sie anhand einer Karte wiederfinden sollten. So lernten die Pfadfinder die eigentlich bekannte Nachbarstadt noch besser kennen und begaben sich auf Spurensuche in der historischen Altstadt.
„Bastelt ein Geschenk und überreicht es einer fremden Person“ lautete eine der nächsten Aufgaben. So entstanden ideenreiche kleine Kunstwerke aus Papier, die auf dem Residenzplatz an Touristen, Standbetreiber oder Fiaker-Kutscher weitergereicht wurden. „Dabei geht es nicht um ein wertvolles Geschenk, sondern darum, einfach auf eine wildfremde Person zuzugehen“, erklärte Studentin Sarah König aus dem Organisationsteam.
Berührungsängste abzubauen, war auch das Ziel eines improvisierten Theaterstücks in der Öffentlichkeit. Vor dem Dom sollten die Pfadfinder in selbst zusammengestellten Teams eine Geschichte schauspielerisch darstellen und dies ohne weitere Unterstützung im Team selbst organisieren. „Wir waren überrascht, wie wenig Scheu die Teilnehmer zeigten und wie gut sie in der Gruppe zusammenarbeiteten. Bei den Pfadfindern werden sehr wichtige Kompetenzen vermittelt“, freute sich auch Sabine Hänsch von den Organisatoren aus München.
Mit der Methode „City Bound“ lernten die jungen Pfadfinderleiter ein erzieherisches Werkzeug kennen, das sie konkret in der eigenen Gruppenarbeit umsetzen können. „Viele Inhalte der Pfadfinderbewegung lassen sich damit sehr gut transportieren: Offenheit, Teamfähigkeit und das ausloten der eigene Grenzen“, erklärte Stammesvorstand Konstantin Krause bei der Abschlussreflexion.

Teamarbeit und Offenheit forderte das Stadtgeländespiel von den Pfadfindern.
copyright stamm christopherus mitterfelden, erzeugt am: 19.10.2009