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Thinking Day
bezirksweit, 22.02.2007
Bericht und Bilder: Christian Wiesbacher
Die Pfadfinder feiern ihren Gründer
Mehr als 200 Jugendliche auf "Geburtstagstour" in der Region unterwegs
Die Züge der Südost-Bayern-Bahn sind überfüllt, auf den Bahnhöfen wird geschrien und getobt und in der Freilassinger Fußgängerzone werden Singspiele und Eierlaufen veranstaltet.
Es ist kein ganz normaler Donnerstag: Die Pfadfinder in der Region begehen den 22. Februar mit einer riesigen Geburtstagsparty. An diesem Gedenktag, dem "Thinking Day", wären ihr Gründer, Robert Baden-Powell, und seine Frau Olave 150 Jahre alt geworden. In Freilassing machten sich die Pfadis gleich in der ganzen Fußgängerzone breit.
"In diesem Jahr fällt der Gedenktag mit einem noch größeren Jubiläum zusammen", erklärt die Vorsitzende der Pfadfinder im Bezirk Ruperti-Mühldorf, Maria Reischl. "Das Jahr 2007 markiert auch das 100-jährige Bestehen der weltweiten Pfadfinderbewegung." Aus gegebenem Anlass hatten sich die Verantwortlichen des Bezirks deshalb dazu entschlossen, etwas Großes und Aufsehenerregendes zu veranstalten.
"Vom Weltbund haben alle Pfadfinder die Vorgabe erhalten, sich an diesem Tag als Pfadfinder erkennen zu geben", erzählt Maria Reischl. Der ursprüngliche Plan sah vor, dass am "Thinking Day" alle fadfinder, ob jung oder alt, mit Kluft und Tuch in Arbeit oder Schule gehen sollten. "Da haben uns leider die Faschingsferien einen Strich durch die Rechnung gemacht", meint Stefan Durner, Kurat im Bezirk Ruperti-Mühldorf.
Daraus entstand die Idee einer großen Bezirksaktion über den ganzen Tag. "Bei unseren Planungen für die Geburtstagsfeier hatten wir zwei maßgebliche Punkte im Hinterkopf", erläutert Stefan Durner die Vorgehensweise des Bezirksvorstandes. "Wir wollten öffentlich zeigen, was wir alles machen und können. Natürlich sollte es den Kindern und Jugendlichen auch Spaß machen."
Das Ergebnis der Beratungen konnte man dann auch gar nicht übersehen: Über 200 Pfadfinder aus allen Stämmen der Region, aus Freilassing, Mitterfelden, Laufen, Polling, Mühldorf, Vachendorf, Surberg und Schönau verbrachten einen Tag zusammen. Unter dem Motto "Pfadfinderisch unterwegs" bewegten sie sich dabei mit dem Zug durch die Region.
Den Anfang machte am Morgen ein Wortgottesdienst in Mitterfelden, den die Pfadfinder gemeinsam mit Pfarrer Anton Parzinger feierten. Anschließend entließ jeder Teilnehmer einen Luftballon in die Freiheit.
In Freilassing angekommen, nahmen die Pfadis gleich die komplette Fußgängerzone in Beschlag. Singspiele, Wettläufe, Sackhüpfen und vieles weitere zog Schaulustige an, die sich gleich an Ort und Stelle bei den älteren Pfadis über ihre Arbeit informieren konnten. Sie hatten einen kleinen Infostand aufgebaut, wo Fragen zu Mitgliedschaft oder Altersstufen beantwortet wurden.
Als nächste Station stand Laufen auf dem Plan, wo Bürgermeister Ludwig Herzog die Pfadis in Empfang nahm. Am neuen Salzachsteg begrünten die Teilnehmer mit Pfadfinder-Urgestein Sepp Heringer das Ufer mit Efeu. Gemeinsam bauten sie einen Drachen aus Sand und Steinen, den die Laufener Pfadis am Schluss sogar Feuer speien ließen.
Mit dem Zug ging es zum großen Finale nach Mühldorf. In der Innenstadt wartete eine große Menge Geburtstagskuchen auf die Pfadfinder. Als Abschluss sangen alle Teilnehmer ihrem Gründer noch ein Ständchen. Zum Andenken an das Jubiläum durften sich alle Kinder und Jugendlichen noch ein "Geburtstagsabzeichen" mit nach Hause nehmen.
 Den ganzen Tag mit dem Zug durch den Bezirk.
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 Die Freilassinger FuZo war fest in Pfadi-Hand!
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 Singspiele und Wettläufe erregten Aufmerksamkeit bei den Passanten.
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 Gemeinsam mit Sepp Heringer aus Laufen entstand ein Drache aus Sand, Holz und Steinen.
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 Dazu mussten alle anpacken!
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 Zum Abschluss spuckte der Drache Feuer.
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 Der Tag klang in Mühldorf gemütlich aus.
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copyright stamm christopherus mitterfelden, erzeugt am: 26.11.2008
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