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DPSG-stamm Christopherus Mitterfelden
Jahresabschlussfeier
Pfarrzentrum St.Severin, 02.11.2007
Bericht und Bilder: Christian Wiesbacher
23.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit investiert
Pfadfinder vom Stamm Christopherus Mitterfelden blicken auf 30 erfolgreiche Jahre zurück
„Unsere Welt wäre um vieles reicher, wenn es noch mehr Pfadfinder gäbe“, verkündete der Ainringer Bürgermeister Hans Eschlberger anlässlich der Jahresabschlussfeier der Mitterfeldener Pfadfinder. Im Pfarrzentrum St. Severin konnten die Pfadis dabei auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Mit vielen Einlagen lockerten sie das Programm auf.
„Wir haben in der Gemeinde Ainring viele Menschen, die viel geben. Ganz besonders trifft das auf unsere Pfadfinder zu“, meinte Bürgermeister Eschlberger in seiner Festrede. Vieles habe man schon gemeinsam erlebt, da es den Stamm Christopherus Mitterfelden heuer schon seit 30 Jahren gibt. Besonders beeindruckt sei Eschlberger von dem Festwochenende im April gewesen, bei dem Pfadfinder aus dem ganzen Bezirk und aus Salzburg die Gemeinde durchwandert und kennen gelernt hatten. Enorm sei auch, wie viel Zeit die Jugendlichen ehrenamtlich in die Pfadfinderarbeit steckten. „Wenn man die Gruppenstunden in all den Jahren hochrechnet, wurden insgesamt weit über 23.000 Stunden aufgewendet“, berichtete das Gemeindeoberhaupt.
Ganz besonders bedankte er sich bei Pfarrer Anton Parzinger, der den Pfadis schon seit 1977 als Stammeskurat die Treue halte. Auch Hausherr Parzinger würdigte die Arbeit, die die Jugendlichen über drei Jahrzehnte hinweg in der Pfarrei vollbracht hätten. Ihrem Leitspruch „Jeden Tag eine gute Tat“ seien sie dabei immer treu geblieben.
Stammesvorsitzender Konstantin Krause blickte zufrieden auf die Aktionen im vergangenen Jahr zurück, einen besonderen Dank richtete er an alle, die zusammen mit den Pfadfindern das Jubiläumswochenende organisiert hatten: „Ohne euch wäre das alles niemals in dieser Größenordnung möglich gewesen.“ Zugleich stellte er das Projekt vor, das der Stamm Mitterfelden im Sommer 2008 in Angriff nehmen will. Auf dem Großlager „Aqua 08“ werden im August auf dem Zeltplatz der österreichischen Pfadfinder in St. Georgen im Attergau an die 3.000 Pfadfinder aus aller Welt erwartet. Dabei soll sich alles im das Thema „Wasser“ drehen. Um auch Familien mit mehreren Kindern im Stamm die Finanzierung dieser Fahrt zu ermöglichen, präsentierte Konstantin Krause ein familienfreundliches Modell, bei dem der Stamm seine Mitglieder unterstützt.
Den Hauptteil des Programmes bildete der Jahresrückblick, bei dem die Pfadfindergruppe „Schwarze Adler“ alle Aktionen des vergangenen Jahres Revue passieren ließen. Einige Veranstaltungen, wie das Fastenessen oder das Fußballturnier, spielten die Jugendlichen dabei verkleidet nach. Bei den Programmpunkten der anderen Gruppen mussten die „Freiwilligen“ ihr Können, etwa beim Knotenbinden, bei „Schlag den Wöfling“ mit den Kleinsten im Stamm messen. Die Jungpfadfinder der Gruppe „Taube Nüsschen“ veranstalteten ein Begrifferaten mit nicht immer ganz einfachen Rahmenbedingungen, die Gruppe „Tiger“ ließ die Kandidaten in einem „bayerischen Dreikampf“ gegeneinander antreten. Im gemütlichen Teil sorgten die Pfadfinderfreunde für das leibliche Wohl.

Die Kleinsten im Stamm, die Wölflinge, ließen die großen Pfadis gegen sich antreten.

Auch ein Kraftwettbewerb stand auf dem Programm.

Die beiden Stammesvorsitzenden Konstantin Krause (links) und Christian Surrer standen sich beim Maßkrugstemmen gegenüber.

Keine gute Figur machte Stefan Mühlbauer (liegend), als er sich beim Begriffeerklären mit einer Schlafmütze auf dem Boden Rollen musste.
copyright stamm christopherus mitterfelden, erzeugt am: 26.11.2008