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DPSG-stamm Christopherus Mitterfelden
Christkindlmarkt
Pfarrzentrum St.Severin, 10.12.2006
Bericht und Bilder: Andreas Hänsch
Mitterfeldener Christkindlmarkt verband vielseitiges Angebot mit sozialem Engagement
„Unser Mitterfeldener Christkindlmarkt ist in jeder Hinsicht etwas ganz Besonderes“. Was Ainrings Bürgermeister Hans Eschlberger bei der Eröffnung der 22. Traditionsveranstaltung meinte, konnten einige hundert Besucher am vergangenen Sonntag im Hof des Pfarrzentrums Sankt Severin selbst erleben. Die Gemeinschaft der Ehrenamtlichen, der Einsatz für einen guten Zweck und das liebevoll gestaltete Programm für Jung und Alt dürften in der Region in dieser Form tatsächlich einzigartig sein.
„Der Mitterfeldener Christkindlmarkt ist klein aber fein und nicht vergleichbar mit Christkindlgroßmärkten an anderen Orten. Unser Christkindlmarkt hier und nur heute ist auch deshalb etwas Besonderes, weil nicht der Kommerz im Vordergrund steht, sondern ein sozialer Grundgedanke“, unterstrich Bürgermeister Eschlberger gleich zu Beginn. Über 25 Gruppen, Vereine, Kindergärten und karitative Organisationen boten den Besuchern ein stimmungsvolles und abwechslungsreiches Angebot. Der Erlös kommt ausnahmslos der sozialen Arbeit der Teilnehmer mit Kindern, Jugendlichen oder behinderten Menschen zugute. Ein Novum war in diesem Jahr die Einrichtung des „Mitterfeldener Christkindlmarkt Fonds“, der darüber hinaus Bedürftige in der Gemeinde unterstützt.
Bewunderung und Beifall ernteten gleich nach der Eröffnung die 30 jungen Musikanten der Bläserklasse der Trachtenkapelle Feldkirchen, die bei der Gemeinschaftsveranstaltung der Ehrenamtlichen ihren ersten öffentlichen Auftritt hatten. Auch das übrige Programm begeisterte vor allem Familien mit Kindern: Sankt Nikolaus öffnete seinen Gabensack, der Kindergarten Heidenpoint lud zur Weihnachtsgeschichte ein und der Kindergarten Sankt Raphael Mitterfelden zeigte ein weihnachtliches Kasperltheater.
Stimmungsvoll wurde es auch beim Freiluftkonzert der Bläser von der Musikkapelle Thundorf-Straß. Bei eisigen Temperaturen und blauem Himmel genossen die Besucher des Mitterfeldener Christkindlmarktes so manches Schmankerl an den Ständen oder entdeckten das ein oder andere Geschenk. Ein kultureller Leckerbissen war am Nachmittag die „Weihnachtsgeschichte“ von Ludwig Thoma, gekonnt gelesen von Hans Resch, begleitet von der „Cousinen-Musi“.
Im Foyer des Pfarrzentrums zeigte die Ecaustic-Gruppe der Pfarrei Feldkirchen-Mitterfelden ihre Werke in einer Ausstellung, die Pfadfinderfreunde vom Stamm Christopherus Mitterfelden verköstigten die Gäste am Grill und der Katholische Frauenbund wartete mit Kaffee und Kuchen auf. Unter den teilnehmenden Gruppen waren auch die Ortsgruppe Mitterfelden der Mineralien- und Fossilienfreunde Traunstein, die Jungschützen der SG Adelstetten, die Kirchenverwaltung der Pfarrei, der Evangelische Bastelkreis, die Junge Union Ainring, der Verein „Haus Hohenfried“, das Technische Hilfswerk Berchtesgadener Land, die Rupertusschule Piding sowie einige Pfadfindergruppen.


Bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt erntete die Bläserklasse der Trachtenkapelle Feldkirchen großen Beifall.

Ein beliebter Treffpunkt war das offene Feuer der Pfadfinder, über dem eine leckere Suppe gekocht wurde.

Für ein stimmungsvolles Erlebnis sorgten die Bläser der Musikkapelle Thundorf-Straß bei eisigen Temperaturen und strahlend blauem Himmel.

Ein Hörgenuss war die Weihnachtsgeschichte vom Ludwig Thomas. Leser Hans Resch (rechts) wurde von der „Cousinen-Musi“ begleitet
copyright stamm christopherus mitterfelden, erzeugt am: 26.11.2008