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Expedition Ainring 2005
Gemeinde Ainring, 14.-16.10.2005
Bericht und Bilder: Christian Wiesbacher
Jugendliche der Mitterfeldener Pfadfinder auf Grenzgang
Eine ganz besondere Aktion anlässlich ihres Roverversprechens ließen sich die Mitterfeldener Georgspfadfinder einfallen: sie wanderten ein Wochenende entlang der Gemeindegrenzen, auch um sich ihrer Umwelt mehr bewusst zu werden.
Inspiriert von einer „Reality-Show“ im österreichischen Fernsehen, war die Idee zu diesem Grenzgang schon vor einiger Zeit entstanden. Nach abgeschlossenen Planungen war es vergangenes Wochenende soweit und die Pfadis nutzten das prachtvolle Herbstwetter, um sich in Richtung der Gemeindegrenzen aufzumachen. Das Wort „Grenzgang“ war dabei ganz wörtlich zu verstehen: laut den Regeln durften sie sich höchstens 50 m von der Grenzlinie entfernen.
Diese mitunter recht anstrengende Aufgabe führte die Ältesten der Mitterfeldener Pfadis, die „Rover“, durch die ganze Gemeinde: von Freilassing entlang der Saalach bis Hammerau, von Bicheln über den Högl bis nach Vachenlueg und von Ottmaning bis nach Perach, wobei sie den Weg allein zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen durften. Auf ihrer „Reise“ durch die Gemeinde hatten die Pfadfinder auch einige Aufgaben zu bewältigen, wie z.B. die älteste Kirche zu finden oder einen alten einheimischen Brauch zu erlernen.
Zum Höhepunkt der Aktion kamen dann aber alle Pfadfinder wieder zusammen. Am Rand des Ainringer Moores legten die 9 Rover im Mondlicht gemeinsam mit ihren Leitern Andreas Hänsch und Andi Mönnich ihr Versprechen ab und bekräftigten damit ihre Bereitschaft, sich auch weiterhin im Stamm zu engagieren und nach den Idealen der Pfadfinderbewegung zu leben. Und obwohl die 35 km lange mehrtägige Wanderung doch allen in den Knochen steckte, ließen sie es sich nicht nehmen, sich noch bis in die Morgenstunden über ihre bisherigen Erlebnisse bei den Pfadfindern zu erzählen.
 Im wahrsten Sinne des Wortes „auf“ der Grenzlinie durchwanderten die Pfadis die Gemeinde.
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 Bei Mondlicht und Fackelschein legten die Rover ihr Versprechen ab.
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 Nicht immer waren die Wege leicht zu begehen.
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 Mit Hilfe von Karte und Kompass schlugen sich die Pfadis manchmal auch durchs Gebüsch.
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copyright stamm christopherus mitterfelden, erzeugt am: 26.11.2008
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