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DPSG-stamm Christopherus Mitterfelden
4anaund - NÖ Landeslager 2004
bei Krems/Donau, 02.-12.08.2004
Bericht: Andi Hänsch; Fotos: AHä/AGad/TR/...
Die Pfadfinderwelt traf sich in Krems
Mitterfeldener Georgspfadfinder knüpften internationale Kontakte
Den Geist einer weltweiten Jugendbewegung erfuhren die Mitterfeldener Georgspfadfinder hautnah beim internationalen Sommerlager in Krems an der Donau. Gemeinsam mit 2700 Kindern und Jugendlichen knüpften die Mitterfeldener neue Kontakte über alle Grenzen hinweg. Für elf Tage tauschten die Pfadis ihr heimatliches Bett gegen Schlafsack und Zelt, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Während viele ihrer Schulkollegen ihren Sommer in Hotelanlagen verbrachten, machten sich die Pfadfinder vom Stamm Christopherus Mitterfelden auf, Gleichaltrige aus aller Welt zu treffen. Auf einem Kleeacker im niederösterreichischen Krems schlugen die 36 Bayern ihre Zelte neben Pfadfindern aus Indien, Großbritannien, Osteuropa, Ghana und aller Herren Länder auf. Die ersten Kontakte zu Nachbarn entstanden schon beim Aufbau des Lagers, konnte man sich doch mit allerlei Werkzeug und Material gegenseitig helfen. Die Verständigung lief dank der englischen Lagersprache reibungslos, die Mitterfeldener hatten sich bei einem Vorbereitungstreffen fit gemacht.
Entsprechend ihrer Altersgruppen verbrachten die Jugendlichen die Zeit in Unterlagern auf dem riesigen Gelände, so konnte das Programm auf die Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt werden. Als sich die Gruppen beim „Abend der offenen Kochtöpfe“ gegenseitig einluden, konnten sie fremde Kulturen nicht nur kulinarisch kennen lernen. Am Kochwettbewerb beteiligten sich die Mitterfeldener mit „Fleischpflanzerl auf Kartoffelpüree“, was für so manche Gäste ziemlich exotisch anmutete.
Abenteuerliche Unternehmungen rund um das Lager im Waldviertel vertieften das Zusammengehörigkeitsgefühl. Sei es der Besuch im Weinberg, auf einer alten Burgruine oder bei archäologischen Ausgrabungen – es gab viel zu entdecken. Ein Geländespiel entführte die Jungpfadfinder auf die Spuren des Hofsängers Blondel, der von Burg zu Burg zog, um seinen Herrn Richard Löwenherz wieder zu finden.
Am Besuchersonntag präsentierten die Mitterfeldener Pfadfinder ihre Heimatgemeinde, den Landkreis und den Freistaat Bayern als einzige deutsche Teilnehmer einem internationalen Publikum. Mit frischen Weiswürsten und stilecht in Lederhosen und Dirndl gekleidet war ihr Zelt eine kleine Sensation im bunten Treiben. Nach eineinhalb Wochen hieß es langsam Abschied nehmen vom „4anaund“-Lager, was im waldviertler Dialekt „füreinander“ bedeutet. Die Erlebnisse und viele neue Freundschaften in alle Welt werden die Teilnehmer nie vergessen. Mit über 30 Millionen Kindern und Jugendlichen sind die Pfadfinder die größte Jugendbewegung der Erde und setzen sich weltweit für grenzüberschreitende Verständigung und Frieden ein.

Lagerplatz aus der Luft mit Standorten unserer Gruppen.

Die Jupfis planen ihren Essplatz.

Stavo mit Bärenhunger am Topf.

Karl kocht ein Süppchen auf Wamsler Nummer 1.

Indische Krampusse?

Das grosse Lagertor im Zentrum

Zu seinem 69. bekam unser Kurat ein komplettes 4anaund-Set!

Rätselraten: Wer ist der indische Pfadfinder hier?

Litfass-Mühli mit schmückendem Beiwerk.

Bayern-Werbung am Weisswurststand.

Rover auf Adventurehike.

Topstars beim Bandwettbewerb: "Die Piefkes" mit dem Schweinelied!

Der Haupt-Lagereingang

Mitterfeldner Abschlussrunde im Lagerzentrum.

Gruppenphoto mit allen Teilnehmern aus dem Stamm.
copyright stamm christopherus mitterfelden, erzeugt am: 26.11.2008